Ab an den Ofen: Brot und Brötchen selber backen

Was genau sich im Brot befindet, das man an der Bedientheke im Supermarkt überreicht bekommt, möchte man oftmals gar nicht wissen. Die Liste der Zutaten lässt den Appetit auf die frisch duftenden Laibe oftmals schnell schwinden. Dabei ist die Alternative eine ganz einfache. Denn schließlich gibt es kaum eine Küche, in der sich kein Backofen befindet. Allerdings halten viele Menschen das Backen von Brot immer noch für eine Wissenschaft mit sieben Siegeln. Dies ist allerdings in keiner Weise der Fall.

Zu Anfang kleine Brötchen backen

Wie fast immer im Leben hat auch das Backen viel mit Erfahrung zu tun. Hier helfen Rezepte nur bedingt weiter. Vielmehr gilt es, ein Gespür für die Materie zu entwickeln. Auch modernste Küchengeräte ersetzen oftmals nicht die echte Handarbeit. Denn richtiges Backen ist tatsächlich ein echtes Handwerk. Zu Anfang kann es vorkommen, dass man am Tag nach dem Kneten ein Ziehen in den Händen und den Unterarmen spürt. Um hier einem wirklich unangenehmen Muskelkater vorzubeugen, sollte man die eigenen Ziele zu Anfang nicht zu hoch stecken und zunächst die sprichwörtlichen kleinen Brötchen backen. Der hierzu notwendige Hefeteig ist in der Regel deutlich einfacher herzustellen und zu verarbeiten als ein zum Backen vieler Brotsorten notwendiger Sauerteig. Außerdem ist der Teig weniger fest und lässt sich dadurch leichter durchkneten. Dies sorgt für erste Erfolgserlebnisse, die sich bei direktem Einstieg in die Zubereitung eines eigenen Sauerteigs nur in den seltensten Fällen einstellen.

Probieren geht über studieren

Zu Beginn der Karriere als Hobby-Bäcker macht es sicherlich Sinn, sich möglichst exakt an die Vorgaben von Rezepten zu halten. Mit der Zeit aber sollte man dazu übergehen, eigene Zusammenstellungen von verschiedenen Getreidesorten und anderen Zutaten auszuprobieren. Auf diese Weise entwickelt sich ein echtes Gespür für das Backen von Brot. Wer an dieser Form des Entdeckens und Ausprobierens keine Freude hat, muss deshalb allerdings nicht auf den Genuss eines frisch aus dem Ofen kommenden selbst gebackenen Brots verzichten. Denn inzwischen gibt es zu diesem Zweck eine Vielzahl fertig zusammengestellter Backmischungen – auch in Bioqualität. Noch einfacher wird es, wenn man statt des heimischen Backofens einen Brotbackautomaten verwendet. Dieser arbeitet mehr oder weniger automatisch und produziert eine Vielzahl von unterschiedlichen Brotsorten. Für wenn zum Brotgenuss allerdings eine krosse Kruste gehört, für den bleibt das echte Erlernen des Backhandwerks im kleinen Rahmen ohne Alternative. So oder so lohnt sich der Aufwand in jedem Fall. Denn selbst gefertigte Lebensmittel schmecken immer mindestens noch einmal so gut.

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